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Skiurlaub in Fieberbrunn / Pillerseetal

Letztes Jahr entschlossen wir uns dazu, einen Skiurlaub mit unserem vierjährigen Sohn zu wagen. Mein Mann und ich hatten als enthusiastische Skifahrer schon reichlich Erfahrung mit den Pistenverhältnissen der Tiroler Alpen. Nun wollten wir auch unserem Sohn diese Leidenschaft etwas näher bringen und buchten ein Appartement im kleinen romantischen Örtchen Fieberbunn im Pillerseetal von Tirol. Fieberbrunn und seine Skihänge waren uns bereits von früheren Urlauben bekannt. Gerade die Überschaubarkeit des Ortes mit guter Anbindung an diverse Abfahrtsmöglichkeiten im Schneewinkelgebiet zog uns erneut ins Pillerseetal.

Unser Appartment war bestens für einen Familienurlaub ausgestattet. Unseren Sohn meldeten wir in der Skischule Fieberbrunn an, damit ihm gleich echte Profis das richtige Gefühl für die Bretter vermitteln konnten. Da unser Sohn nun gut untergebracht war, hatten wir die Möglichkeit die Fieberbrunner Abfahrten zu genießen. Die Skischulen machten sich auf den Weg mit der Gondelbahn zur Station Streuböden.

Dort findet man flache Abfahrten speziell für Kinder und Anfänger geeignet. Erfahrene Skifahrer steigen hier in die nächste Bahn um und fahren zur Bergstation des Lärchfilzkogels. Die Anfahrten hier sind etwas anspruchsvoller aber dennoch von skisicheren Fahrern gut zu bewältigen. Die mittelschweren Pisten führten uns entweder zurück zur Station Streuböden, wo wir dann zwischendurch die Fortschritte unseres Juniors betrachten konnten, oder wir nahmen eine Abfahrt in Richtung Lärchfilzalm/Teehütte. Dort konnte man wunderbar in der Sonne sitzen und sich den kulinarischen Spezialitäten hingeben. Mittags holten wir unseren, inzwischen auch vom Skifahren begeisterten Sohn wieder ab, um die Nachmittage dann gemeinsam mit anderen Aktivitäten zu verbringen. Lange Wartezeiten an den Skiliften gab es meist zum Glück nie. Durch die vielfältigen Abfahrtsmöglichkeiten verteilten sich die Skitouristen sehr gut auf allen Hängen und Hütten. Für Familien wird in Fieberbrunn eine Vielzahl an Alternativen zum Pistenvergnügen geboten. Empfohlen wurde uns das abendliche Befahren der beleuchteten, zwei Kilometer langen Rodelbahn. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.


Fieberbrunn

Fieberbrunn ©iStockphoto/fotofritz16

Abends dann, meist völlig erschöpft von den gesamten sportlichen Aktivitäten, probierten wir einige Gaststätten im Ort und in der näheren Umgebung aus. Besonders zu empfehlen war der etwa sechs Kilometer von Fieberbrunn entfernte Gasthof „Eiserne Hand“, mitten im Wald. Zahlreiche österreichische Spezialitäten verwöhnten unseren Gaumen. Innerhalb von Fieberbrunn sollte man auf jeden Fall dem Hotel/Restaurant „Zur Alten Post“ einen Besuch abstatten. Auch diese Lokalität verfügt über eine exzellente Küche mit Gerichten für jede Geschmack. Da Kinder, wie auch unser Sohn manchmal, oftmals eher die einfachere Küche bevorzugen, kann man natürlich auch auf die äußerst schmackhafte Pizzeria im Ort ausweichen.

Jeden zweiten Nachmittag ließen wir den Tag vor dem Abendessen im Fieberbrunner Hallenbad ausklingen. Die Kräfte unseres Sohnes hatten zwar schon stark nachgelassen, aber das warme Wasser tat seine gute Wirkung. Wer möchte, kann hier in der vorhandenen Sauna neue Kraft für den nächsten Tag tanken. Zu guter Letzt möchte ich bemerken, dass es ein wunderbarer, zwar für jedermann sportlich anstrengender, aber sehr familienfreundlicher Skiurlaub war, den wir dort auf jeden Fall bei der nächsten Gelegenheit wiederholen wollen.

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